Stell dir vor, du gleitest lautlos durch die Tiefe. Keine Blasen. Kein Geräusch. Nur du und das Meer. Klingt nach Science-Fiction? Willkommen in der Welt der Rebreather – und speziell beim Scubaforce SF2, einem deutschen Meisterstück der Ingenieurskunst, das technisches Tauchen auf ein neues Level hebt.
Falls du dich schon länger mit dem Gedanken trägst, von der klassischen Open-Circuit-Ausrüstung auf einen Rebreather umzusteigen, dann solltest du jetzt weiterlesen. Der SF2 könnte genau das Gerät sein, das dir den Einstieg in diese faszinierende Tauchweise ermöglicht.
Was zum Teufel ist ein Rebreather überhaupt?
Bevor wir in die Details des SF2 eintauchen: Kurz erklärt, was einen Rebreather so besonders macht. Anders als bei deinem normalen Atemregler atmest du beim Rebreather deine ausgeatmete Luft nicht einfach ins Wasser aus. Stattdessen wird das CO₂ herausgefiltert, der Sauerstoff wieder aufgefüllt, und du atmest das Gas erneut ein.
Das Ergebnis? Keine Blasen, deutlich längere Tauchzeiten, effizienterer Gasverbrauch und eine völlig neue Art, die Unterwasserwelt zu erleben. Außerdem bleibst du deutlich wärmer, weil du vorgewärmte Atemluft einatmest. Besonders bei kalten Gewässern ein echter Gamechanger! 🔥

Made in Germany: Das Leitmotiv "Keep it simple"
Der Scubaforce SF2 wird komplett in Deutschland entwickelt und gefertigt – und das merkt man sofort. Das Entwicklerteam hat sich ein klares Motto auf die Fahne geschrieben: "Keep it simple". Kein unnötiger Schnickschnack, keine überladene Technik. Nur das, was wirklich zählt.
Was den SF2 von vielen anderen Rebreathern unterscheidet, ist seine kompakte Bauweise. Während andere Modelle oft aussehen wie eine mobile Kommandozentrale, ist der SF2 erfrischend übersichtlich gestaltet. Alle wichtigen Komponenten sind clever in einem Carbonrohr integriert – das macht ihn nicht nur leichter, sondern auch deutlich einfacher zu warten.
Die technischen Eckdaten auf einen Blick
- Durchmesser: 180 mm – super kompakt
- Höhe: 600 mm
- Lungenvolumen: 4,3 Liter
- Sauerstoffsensoren: 3 Stück für maximale Redundanz
- Kalkbehälter: 2,5 kg Kapazität
- Tauchtiefe: CE-zertifiziert bis 100 Meter 💪
- Controller: Shearwater Petrel 2 (einer der besten am Markt)
- Gewicht: Nur 14 kg in der Sidemount-Version, 35 kg als Backmount (ready to dive)
Das Gewicht klingt erst mal viel, aber bedenke: Das ist die komplette, tauchfertige Einheit. Ohne Equipment sind es gerade mal 11,5 kg – damit ist der SF2 ausgesprochen reisefreundlich.

Für wen lohnt sich der Umstieg auf den SF2?
Jetzt die Gretchenfrage: Ist der Scubaforce SF2 das richtige Gerät für dich? Hier kommt die ehrliche Antwort – ohne Marketing-Blabla.
Du bist ein idealer Kandidat, wenn du:
- Technisches Tauchen ernst meinst und in größere Tiefen vordringen willst
- Längere Tauchgänge planst, bei denen Open-Circuit an seine Grenzen stößt
- Oft in kalten Gewässern tauchst und genug vom Frieren hast
- Die Unterwasserwelt beobachten willst, ohne mit deinen Blasen alles zu verscheuchen
- Einen kompakten, wartungsfreundlichen Rebreather suchst, den du auch auf Reisen mitnehmen kannst
- Wert auf deutsche Ingenieurskunst und Qualität legst
Wann solltest du noch warten?
Seien wir ehrlich: Ein Rebreather ist kein Spielzeug. Du brauchst eine gründliche Ausbildung und solltest bereits Erfahrung im fortgeschrittenen oder technischen Tauchen haben. Der SF2 ist zwar einsteigerfreundlich (für Rebreather-Verhältnisse), aber du solltest dein Tauchhandwerk bereits beherrschen.
Außerdem ist die Anschaffung eine Investition. Wenn du nur gelegentlich im Urlaub tauchst, lohnt sich ein Rebreather wahrscheinlich nicht. Für ambitionierte Tech-Taucher aber? Absolut! 🚀
Was macht den SF2 technisch so besonders?
Die Gegenlunge: Clever positioniert
Ein cleveres Detail: Die Gegenlunge sitzt im unteren Rohr und nicht auf der Brust, wie bei vielen anderen Modellen. Das klingt erst mal unspektakulär, hat aber einen riesigen Vorteil: Du bekommst eine ideale Wasserlage mit minimalem Wasserwiderstand.
Der SF2 ist hervorragend ausbalanciert – du brauchst kein zusätzliches Trimm- oder Ausgleichsblei. Das merkt man sofort im Wasser: Das Gerät liegt perfekt, ohne dass du ständig nachjustieren musst.

Elektronische Kammer: Das Herzstück
Die elektronische Kammer ist der Kopf des SF2 – hier läuft alles zusammen. Die drei Sauerstoffsensoren sind in einer separaten Kammer untergebracht und damit gut vor Feuchtigkeit geschützt. Das erhöht nicht nur die Lebensdauer, sondern auch die Zuverlässigkeit.
Das Jaksa Magnetventil regelt die Sauerstoffzufuhr, während eine 2. Stufe Black Devil für das Diluent (Verdünnungsgas) zuständig ist. Die Stromversorgung des Magnetventils läuft über eine 9-Volt-Batterie mit einer Laufzeit von etwa 40 Stunden – mehr als genug für mehrere Tauchtage.
Montage und Wartung: Einfacher geht's nicht
Hier zeigt sich das "Keep it simple"-Prinzip in Reinform. Das gesamte Carbonrohr kann entfernt werden, und schon hast du Zugang zu allen Komponenten. Keine komplizierten Schraubverbindungen, kein Werkzeug-Chaos. Die Montage und Demontage sind so einfach, dass du den SF2 innerhalb von Minuten tauchfertig machen kannst.
Das ist besonders praktisch, wenn du auf Reisen bist oder regelmäßige Checks durchführen willst. Bei uns in der Tauchwerkstatt helfen wir dir natürlich auch gerne bei Wartung und Service – wir sind selbst aktive Tech-Taucher und wissen genau, worauf es ankommt! 💡
Sidemount oder Backmount? Du hast die Wahl
Der SF2 ist in zwei Konfigurationen erhältlich: als Backmount oder Sidemount Version. Beide haben ihre Vorzüge, und die Wahl hängt von deinen Vorlieben und Einsatzzwecken ab.
Backmount ist der Klassiker und für viele Tech-Taucher die erste Wahl. Du trägst den Rebreather auf dem Rücken, ähnlich wie ein normales Jacket. Die Ready-to-dive-Version wiegt hier 35 kg.
Sidemount ist die leichtere Variante mit nur 14 kg und bietet mehr Flexibilität, besonders in engen Höhlen oder Wracks. Außerdem ist sie deutlich reisetauglicher – ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn du international unterwegs bist.

Sicherheit: Redundanz, wo es drauf ankommt
Beim technischen Tauchen ist Redundanz kein Luxus, sondern Pflicht. Der SF2 verfügt über manuelle Kontrollelemente für Sauerstoff und Diluent – deine Backup-Strategie, falls die Elektronik mal zicken sollte (was bei deutschen Produkten allerdings selten vorkommt).
Die drei Sauerstoffsensoren arbeiten unabhängig voneinander. Der Shearwater Petrel 2 Controller überwacht ständig alle Werte und warnt dich sofort bei Abweichungen. Verschiedene CE-Zertifizierungen und Tests garantieren ein konstant hohes Sicherheitsniveau.
Warum wir den SF2 empfehlen (und wie wir dich unterstützen)
Bei der Tauchwerkstatt sind wir große Fans des Scubaforce SF2 – nicht, weil wir ihn verkaufen, sondern weil er einfach verdammt gut durchdacht ist. Die Kombination aus deutscher Ingenieurskunst, kompakter Bauweise und einfacher Handhabung macht ihn zu einem der besten Einstiegs-Rebreather auf dem Markt.
Aber ein Rebreather ist kein Produkt, das man einfach online bestellt und dann loslegt. Deshalb bieten wir dir persönliche Beratung an – entweder vor Ort oder remote. Wir beantworten alle deine Fragen, helfen dir bei der Konfiguration und unterstützen dich auch nach dem Kauf bei Wartung und Service.
Schreib uns einfach an oder ruf durch – wir sind selbst leidenschaftliche Tech-Taucher und wissen genau, worauf es ankommt. 📞
Dein Weg zum lautlosen Tauchen
Der Scubaforce SF2 ist mehr als nur ein Rebreather – er ist dein Einstieg in eine komplett neue Art des Tauchens. Längere Tauchzeiten, weniger Dekompression, keine Blasen und die Möglichkeit, die Unterwasserwelt so zu erleben, wie es mit Open-Circuit nie möglich wäre.
Klar, die Anschaffung ist eine Investition. Aber wenn du technisches Tauchen ernst meinst und bereit bist, die nötige Ausbildung zu absolvieren, dann ist der SF2 ein Gerät, das dich jahrelang begleiten wird.
Neugierig geworden? Dann lass uns reden! Wir bei der Tauchwerkstatt beraten dich gerne und finden gemeinsam heraus, ob der SF2 das richtige Gerät für deine Tauchambitionen ist. Einfach Kontakt aufnehmen – wir freuen uns auf dich! 🌊
























